macOS Massive Sur auf nicht unterstützter Hardware: Patcher macht Fortschritte

Toya Wentland

Mit macOS Big Sur hebt Apple die Systemanforderungen an: Das 2012er MacBook Air, die MacBook-Pro-Baureihen Mitte 2012, Ende 2012 und Anfang 2013, iMacs der Baureihen 2012 und 2013 sowie der 2012er Mac mini erhalten das neue Betriebssystem nicht und verbleiben offiziell bei macOS Catalina, das noch bis zum Sommer/Herbst 2022 mit […]

Mit macOS Big Sur hebt Apple die Systemanforderungen an: Das 2012er MacBook Air, die MacBook-Pro-Baureihen Mitte 2012, Ende 2012 und Anfang 2013, iMacs der Baureihen 2012 und 2013 sowie der 2012er Mac mini erhalten das neue Betriebssystem nicht und verbleiben offiziell bei macOS Catalina, das noch bis zum Sommer/Herbst 2022 mit Sicherheits- und Safari-Updates versorgt wird (d. h. bedenkenlos weitergenutzt werden kann). Die gute Nachricht: Es gibt einen Patcher, der diese Beschränkungen aufhebt.

Am Significant-Sur-Patcher wird von einer emsigen Group seit der Ankündigung des Betriebssystem im Juni gearbeitet, und inzwischen liegt er in einem deutlich ausgereifteren Zustand vor als noch vor drei Monaten. Beispielsweise haben die Entwickler die WLAN-Probleme auf etlichen Rechnern behoben und generell die Zuverlässigkeit und die Stabilität verbessert. Es gibt regelmäßig neue Versionen des Patchers mit Fehlerkorrekturen und Anpassungen an die jeweils aktuellen Big-Sur-Builds von Apple.

 


 

macOS Big Sur auf nicht unterstützten Rechnern: Patcher in Arbeit.
Bild: Apple.

 

Der Large-Sur-Patcher steht auf dieser World wide web-Seite zum Download bereit. Er ermöglicht die Set up von macOS Major Sur auf den eingangs erwähnten Rechnern, die offiziell nicht mit dem neuen Betriebssystem kompatibel sind. Auch Macs Baujahr 2011 und älter werden grundsätzlich unterstützt, allerdings ist dies nur dann sinnvoll, wenn ein Steel-kompatibler Grafikchip vorhanden ist, ansonsten sinkt die Performance in den Keller und das Process ist praktisch unbenutzbar.

Macs Baujahr 2011 und älter sollten daher – von GPU-aufgerüsteten Mac-Pro-Systemen abgesehen – maximal auf macOS Catalina aktualisiert werden (der entsprechende Patcher ist hier zu finden), das, wie eingangs erwähnt, noch zwei Jahre lang in der Versorgung mit Sicherheitsaktualisierungen bleibt und bedenkenlos weitergenutzt werden kann.

Wie immer gilt: Die gesamte Prozedur (Installation von neueren Systemversionen auf offiziell nicht unterstützter Components) ist nur experimentierfreudigen, technisch versierten Anwendern, die der englischen Sprache mächtig sind, zu empfehlen. Die Nutzung der Patcher erfolgt auf eigene Gefahr, es gibt keinerlei Help durch Apple! Wer kritische Daten auf dem Gerät hat, sollte vor der Aktualisierung sicherheitshalber ein vollständiges Backup anlegen.

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